Das neue HGB für die Jahresabschlusserstellung - Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetz (BilRUG)

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Die Umsetzung der EU-Bilanzrichtlinie in nationales Recht erfolgt in Stufe 1 mit dem BilMoG - Bilanzrechts-modernisierungsgesetz - und in Stufe 2 mit dem BilRUG - Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetz -

Mit Änderungen an zahlreichen Gesetzen und einer Vielzahl an Detailänderungen im HGB stellt das BilRUG nach dem Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz (BilMoG) eine weitere umfangreiche Novellierung des HGB dar.

Neben den Änderungen des HGB und des die Übergangs- und Erstanwendungsregelungen beinhaltenden EGHGB erfolgt eine Anpassung des PublG, AktG, GmbHG sowie einer Vielzahl von Spezialgesetzen. Hierbei sind die wesentlichen Änderungen in diesen Gesetzen Folge-änderungen aus den Anpassungen des HGB geschuldet.

Durch die europarechtlichen Vorgaben der neuen EU-Bilanzrichtlinie erfolgt auf Basis des BilRUG eine stärkere Systematisierung der Rechnungslegung. Die Gewinn- und Verlustrechnung erfährt eine wesentliche Änderung durch die Neudefinition der Umsatzerlöse und den Wegfall des außerordentlichen Ergebnisses. Zudem werden die handelsrechtlich relevanten Größenkriterien angepasst, bei deren Umsetzung sich der nationale Gesetzgeber für eine Ausnutzung der Höchstgrenzen entschieden hat. Im Bereich der Anhangberichterstattung wird die Harmonisierung der Berichterstattung ausgehend von dem Grundgedanken „think small first“ vorgenommen. Hierbei wird der Mindestkatalog der Anhangangaben für kleine Kapitalgesellschaften reduziert, die Angabepflichten für mittelgroße und große Kapitalgesellschaften werden zum Teil erweitert.

Zu dieser Thematik bieten wir Ihnen am 8. Dezember 2015 und am 19. Januar 2016 in Dreieich das Seminar "Das neue HGB für die Jahresabschlusserstellung - Das Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetz (BilRUG)" an.

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