Neue Vergabeverordnung (VgV) seit 25. Oktober 2013 und neue EU-Schwellenwerte ab 1. Januar 2014

Am 25. Oktober 2013 ist die „Verordnung über die Vergabe öffentlicher Aufträge“ (Vergabeverordnung – VgV) geändert worden (7. Änderungsverordnung, BGBl. (2013) I S. 3854 f.).

Hierdurch erfährt die europaweite Vergabe öffentlicher Aufträge künftig zwei wesentliche Änderungen, die wir Ihnen mit unserem Mandantenrundschreiben genauer erläutern möchten.

Die erste Änderung aufgrund der neuen VgV betrifft die Netto-Schwellenwerte, ab deren Erreichen ein europaweites Vergabeverfahren durchzuführen ist. Mit der am 14. Dezember 2013 im Amtsblatt der EU veröffentlichten “Verordnung (EU) Nr. 1336/2013 der Kommission vom 13. Dezember 2013 zur Änderung der Richtlinien 2004/17/EG, 2004/18/EG und 2009/81/EG des Europäischen Parlaments und des Rates im Hinblick auf die Schwellenwerte für Auftragsvergabeverfahren” gelten ab dem 1. Januar 2014 neue EU-Schwellenwerte.

Die zweite Änderung aufgrund der neuen VgV hat die bisher strikt einzuhaltende Trennung von unternehmens- bzw. personenbezogenen Eignungskriterien einerseits und leistungsbezogenen Zuschlagskriterien andererseits zum Gegenstand.

Detaillierte Informationen zu den Änderungen entnehmen Sie bitte dem nachfolgenden Download unseres Mandantenrundschreibens.

Unsere Ansprechpartner im Schüllermann-Kompetenzbereich „Vergaberecht“ stehen Ihnen für weitere Auskünfte gerne zur Verfügung:

Dr.

Dr. Alexander Glock, LL.M. (Madison)
Rechtsanwalt
Telefon: (06103) 6 05-870
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Frauke Binder
Rechtsanwältin
Fachanwältin für Steuerrecht
Telefon: (06103) 6 05-870
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